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Personaltraining als zentraler Erfolgsfaktor

Im letzten Jahr sind die Ausgaben für Personaltraining und Weiterbildung von US-Unternehmen um 33% gestiegen. Mittlerweile kratzen sie bereits an der 94-Millionen-Dollar-Marke. Die Entwicklung zeigt deutlich, dass amerikanische Firmen erkannt haben, wie wichtig diese Investments in ihre Mitarbeiter*innen sind und dass sie sich bereits mittelfristig auszahlen.

Die vielen Veränderungen, die Digitalisierung und Automatisierung für viele Jobs mit sich bringen, müssen den Mitarbeiter*innen adäquat vermittelt werden. Moderne Systeme, Tools und Strategien bringen Unternehmen wenig, wenn das Potenzial, das dadurch freigelegt wird, von den Angestellten mangels Verständnis und Kenntnissen nicht voll ausgeschöpft werden kann. Das ist nicht nur schlecht fürs Geschäft, auch die Motivation der Mitarbeiter*innen bleibt auf der Strecke. Wer sich im Job nicht wertgeschätzt fühlt und Frust aufbaut, wird sich auf längere Sicht nach einem Unternehmen umsehen, das ihm die Möglichkeit gibt, auch sich selbst an neue Gegebenheiten anzupassen und sich weiterzuentwickeln. In diesem Zusammenhang gewinnt Personaltraining und Entwicklung in allen Unternehmen an Bedeutung, um die Mitarbeiter*innenfluktuation zu bremsen. Bei einem Mitarbeiter*innenwechsel fallen zunächst einmal hohe Zusatzkosten für ein Unternehmen an: Jobausschreibungen, Bewerbungssichten, Bewerbungsgespräche und nicht zuletzt das Onboarding sowie Weiterbildung der neuen Mitarbeiter*innen. Neben den hohen Kosten, die ein Arbeitnehmerwechsel im Betrieb verursacht, leidet oft auch die Arbeitsmoral der verbleibenden Kolleg*innen.

Mitarbeitertraining reduziert Mitarbeiterfluktuation

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Der Stellenwert von Trainings- und Entwicklungsprogramme für Mitarbeiter*innen wächst seit einigen Jahren rasant. Inzwischen sind adäquate Weiterbildungsmöglichkeiten Grundlage für langfristige Mitarbeiter*innenbindung. Statistiken belegen eine 12-mal höhere Wahrscheinlichkeit für einen Jobwechsel, wenn Arbeitnehmer innerhalb ihrer Firma keine Chancen und Perspektiven sehen. Speziell Millennials haben hier hohe Ansprüche. Im Kontrast dazu hat allerdings die Hälfte der Befragten nicht das Gefühl, dass ihr Unternehmen genug in diesem Bereich tut. Dabei sollte die Relevanz von Millennials und deren Einfluss auf die Belegschaft keineswegs übersehen oder unterschätzt werden: Schon im Jahr 2025 werden Millennials über 75% der globalen Arbeitskräfte ausmachen.

Personaltraining steigert die Motivation

Unsere Umwelt verändert sich im Moment sehr schnell, das hat Auswirklungen auf Anforderungen, ganze Branchen, Technologien sowie unser Sozialverhalten und spiegelt sich in den neuen Berufsanforderungen wider. Mitarbeiter*innen, die Sie heute noch hochqualifiziert für einen Job rekrutieren, können diesen in einigen Jahren vermutlich nicht mehr bewältigen. Die kontinuierlich größer werdenden "Skill Gaps" sind in allen Firmen präsent. Top-Arbeitgeber sind inzwischen Experten darin, diesen fehlenden Fähigkeiten ein Weiterbildungskonzept entgegenzusetzen. Sind Sie versucht Arbeitnehmer*innen mit solchen Skill Gaps zu ersetzten? Es gibt effektivere Wege, um diese Lücke zu schließen. Wie eingangs erwähnt, ist allein der monetäre Aspekt einen/e Arbeitnehmer*in zu ersetzen eklatant: Die Kosten können sich bis zum 2-fachen des jährlichen Arbeitnehmergehalts belaufen. Weiterbildung und Personaltraining hingegen nützt den Mitarbeiter*innen und hält Ihre Belegschaft wettbewerbsfähig. Durch neues Wissen können Sie den Anschluss an aktuelle Entwicklungen und Branchenstandards halten. Aber nicht nur Ihre Position gegenüber Mitbewerbern wird sich verbessern, generell führen Training und Weiterentwicklung zu einer engagierten, positiven und motivierten Arbeitsumgebung. 68% aller Arbeitnehmer*innen sehen Training und Weiterentwicklungsprogramme als eines der wichtigsten Angebote.

Arbeitnehmer*innentraining bringt Zufriedenheit

Employee Satisfaction

Lernstrategie und Unternehmenskultur haben laut HBR starken Einfluss auf Unternehmenswachstum und Performance. Firmen mit einer etablierten Lernkultur sind oftmals führend in Ihrer Branche (z.B. Google). Um eine Lernkultur erfolgreich zu entwickeln, müssen Unternehmen Weiterbildung priorisieren und auch Zeit und Ressourcen zum Lernen zur Verfügung stellen. Wichtig ist die Integration von Lernen in die normalen Arbeitsprozesse. Lernen ist nicht mehr ein von normalen Prozessen und Arbeitszeiten separierter Vorgang. Wenn Lernen Teil der internen Prozesse werden soll, müssen Führungskräfte Fehler akzeptieren, um den nötigen Spielraum zu geben. Gleichzeitig sollten Arbeitnehmer*innen neugierig innovative Wege einschlagen. Statistiken zeigen eine Produktivitätssteigerung um 37% und eine Umsatzsteigerung um 21% für Mitarbeiter*innen, die Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bekommen. Der Kampf um hochqualifizierte Mitarbeiter*innen wird immer stärker. Hier haben Unternehmen mit einer erfolgreichen Lernkultur und einem Weiterbildungsprogramm wesentlich bessere Chancen ihre Mitarbeiter*innen zu binden. All dies trägt zu einem langfristigen Unternehmenserfolg bei.

Denken Sie darüber nach eine Lernkultur in Ihrem Unternehmen zu etablieren? Informieren Sie sich umfassend über Einflüsse, Effekte und Konsequenzen einer erfolgreichen Lernkultur in unserem Whitepaper „Lernen in Unternehmen – Entwicklung einer Lernkultur“.

Lernen in Unternehmen

Die PDAgroup entwickelt digitale Trainingsinhalte und bietet Consulting für Weiterbildung in Unternehmen. Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit unserer Spezialistin für Lernkultur und Unternehmenstraining, Annette Behrendt, auf. Hier bekommen Sie einen Überblick über unsere Angebote im Bereich Training und Weiterbildung.

Dieser Artikel wurde von Annette Behrendt verfasst, Digital Learning Consultant bei der PDAgroup. 

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