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Visible Learning: 3 ausschlaggebende Strategien, wie Sie Ihre Mitarbeiter zum Lernen motivieren

Arbeiten heute ist laufend geprägt von Veränderungen. In einer Zeit der Digitalisierung gibt es keine statischen Berufe mehr. Deshalb sind Fort- und Weiterbildungen wichtiger denn je.

Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen auf dem neusten Stand halten. Das zeigt sich auch ganz eindeutig in den Zahlen. Nach dem „2019 Workplace Learning Report“ boomen Fortbildungen mehr denn je. Firmen setzen immer höhere Budgets für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter*innen und etablieren L&D (Learning and Development) in ihrer Firmenstruktur.

Dabei stehen sie vor einer großen Herausforderung. Denn es reicht nicht Mitarbeiter*innen einfach nur in ein Seminar zu stecken. Um eine wirkliche Veränderung im Betrieb zu erzielen, muss die positive Einstellung der Angestellten gegenüber Fortbildungen gefördert werden. Oft sind diese nämlich frustriert, weil das Gelernte im Unternehmen nicht anerkannt wird. So wird die nächste Fortbildung nur zu einer weiteren Tortur. Die Lösung: Visible Learning. Das Gelernte muss sichtbar gemacht werden. Wir zeigen Ihnen 3 Strategien, um die Motivation Ihrer Mitarbeiter*innen mit Visible Learning zu steigern:

Visible Learning 3 ausschlaggebende Strategien wie Sie Ihre Mitarbeiter zum Lernen motivieren

1. Gelerntes muss angewendet werden

Essenziell für die Effizienz einer Fortbildung ist, dass das Gelernte in der Arbeit tatsächlich angewendet werden kann. Ein simpler jedoch nicht selbstverständlicher Faktor. Viele Arbeitgeber schicken ihre Angestellten ohne klare Vorstellungen zu Fortbildungen und ohne den Nutzen für den Betrieb genau zu hinterfragen. Wird ein/e Mitarbeiter*in zu einer Fortbildung geschickt und kann das Gelernte später nicht anwenden, steigt die Frustration. Die anfängliche Motivation und das Verlangen Wissen zu erlangen, wird dadurch vom Arbeitgeber unterbunden. Fort- und Weiterbildungen sollten also bereits im Vorhinein gut geplant sein. Nur mit guter Planung können Angestellte von der Fortbildung profitieren und stehen ihnen positiv gegenüber

2. Führungspositionen müssen als Vorbilder fungieren

Eine andere effiziente Möglichkeit der Motivation ist Lernen auf innerbetrieblicher Ebene sichtbar zu machen. Das heißt Mitarbeiter*innen in Führungspositionen müssen als Vorbilder fungieren. Sie sollen Lernen in ihren Arbeitsalltag integrieren und so zu einer effizienten Lernstruktur beitragen. Andere Angestellte nehmen sich zum Beispiel ihren/e Abteilungsleiter*in als Vorbild und sind motiviert. Entscheidend ist, dass das Lernen nicht als etwas Störendes vermittelt wird. Die Manager*innen in einem Unternehmen müssen ihre Lernzeiten für alle sichtbar machen. Außerdem dürfen diese Lernzeiten nicht durch andere Mitarbeiter*innen unterbrochen werden. Das führt dazu, dass Lernen in dem Betrieb einen hohen Stellenwert einnimmt und das wiederum motiviert Ihre Mitarbeiter*innen.

3. Gelerntes muss sozial anerkannt werden

Soziale Anerkennung ist ebenfalls ein hoher Motivationsfaktor. Die Frustration eines/er Mitarbeiter*in steigt natürlich enorm, wenn das Gelernte von anderen nicht wertgeschätzt wird. Deshalb muss in einem Unternehmen Raum geschaffen werden, um das neue Wissen auch sozial einbringen zu können. Zum Beispiel könnte der/die Mitarbeiter*in selbst einen Workshop abhalten und sein/ihr Wissen an die Kolleg*innen weitergeben. Dadurch erhält er/sie soziale Anerkennung für das erlernte Wissen. Die Motivation steigt.

Um eine Lernkultur in einem Unternehmen zu etablieren, muss Lernen sichtbar gemacht werden. Es muss Teil des Arbeitsalltags sein. Annette Behrendt weiß, wie wichtig es für die Motivation der Mitarbeiter*innen ist Lernen in der Unternehmensstruktur sichtbar zu machen.

Mitarbeiter*innen werden nur motiviert, wenn Lernen sowohl auf sozialer als auch pragmatischer Ebene sichtbar gemacht wird. Das heißt, dass das neu Gelernte für die Mitarbeiter*innen auch im Arbeitsalltag anwendbar sein muss. Außerdem müssen Führungspersonen im Unternehmen mit gutem Beispiel voran gehen und sichtbar lernen. Auch auf sozialer Ebene müssen Mitarbeiter*innen Anerkennung erfahren. Diese 3 essenzielle Faktoren motivieren Arbeitnehmer*innen sich in ihrem Arbeitsalltag selbst fortzubilden.

Annette Behrendt

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